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Nachhaltiges Geschäftsmodell

Nachhaltiges Geschäftsmodell

Definition

Ein nachhaltiges Geschäftsmodell integriert ökologische und soziale Aspekte in die Wertschöpfungslogik, ohne die wirtschaftliche Tragfähigkeit zu gefährden. Es schafft Mehrwert für Kunden, Umwelt und Gesellschaft – das Triple Bottom Line: People, Planet, Profit.

Warum nachhaltige Geschäftsmodelle?

Markt: Konsumenten bevorzugen zunehmend nachhaltige Produkte

Regulierung: EU-Taxonomie, Lieferkettengesetz, CO2-Bepreisung

Investoren: ESG-Kriterien werden Standard

Talente: Mitarbeiter wollen für sinnvolle Unternehmen arbeiten

Resilienz: Ressourcenunabhängigkeit reduziert Risiken

Strategien für nachhaltige Geschäftsmodelle

Maximieren: Sozialen und ökologischen Nutzen maximieren

Minimieren: Negative Auswirkungen reduzieren

Substituieren: Schädliches durch Nachhaltiges ersetzen

Zirkularität: Kreislaufwirtschaft integrieren

Beispiele nachhaltiger Geschäftsmodelle

Patagonia: Langlebige Produkte, Reparaturservice, „Don’t buy this jacket“

Too Good To Go: App gegen Lebensmittelverschwendung

Fairphone: Modulares, reparierbares, fair produziertes Smartphone

Ecosia: Suchmaschine, die Bäume pflanzt

Sustainable Business Model Canvas

Erweiterung des klassischen Business Model Canvas um:

– Ökologische Kosten und Nutzen

– Soziale Kosten und Nutzen

– Stakeholder-Perspektive erweitern

Implementierung

1. Wesentlichkeitsanalyse: Welche Nachhaltigkeitsthemen sind für uns relevant?

2. Ziele setzen: Messbare Nachhaltigkeitsziele definieren

3. Integration: Nachhaltigkeit in Value Proposition und Prozesse einbetten

4. Kommunikation: Transparent und authentisch berichten

5. Iteration: Kontinuierlich verbessern und lernen

Häufige Fragen

Ist Nachhaltigkeit teurer?

Kurzfristig manchmal, langfristig oft nicht. Ressourceneffizienz spart Kosten, Premium-Preise sind durchsetzbar, Risiken werden reduziert.

Wie verhindere ich Greenwashing?

Echte Integration statt Marketing-Aufkleber. Messbare Ziele, transparente Berichterstattung, externe Zertifizierungen.

Wo anfangen?

Bei den größten Hebeln: Wo haben Sie den größten Umwelt-/Sozialimpact? Oft sind es Lieferkette, Produktion oder Produkt selbst.

Braucht man eine eigene Nachhaltigkeitsabteilung?

Nicht unbedingt, aber klare Verantwortlichkeiten. Besser: Nachhaltigkeit in alle Abteilungen integrieren.

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